Rundfunkgerätefertigung

In Niedersedlitz war in der Euphorie des damals ganz jungen Rundfunks schon 1924 mit der Fertigung von Rundfunkgeräten begonnen worden. Eine eigene Rundfunkabteilung wurde aufgebaut. Als sich in Radeberg ein beginnender Rückgang der Schaltgerätefertigung abzeichnete und Arbeitsplätze gefährdet waren, versuchte man 1929, diese Entwicklung durch den Aufbau einer zusätzlichen Rundfunkgerätefertigung auch in Radeberg aufzufangen. Eine neue Abteilung Rundfunkgeräte wurde in Radeberg mit einem Kostenaufwand von 150.000 RM aufgebaut und galt 1931 als die besteingerichtete Abteilung des Werkes. Die Radeberger Rundfunkgeräte des Jahres 1929 waren allerdings kein wirtschaftlicher Erfolg. Ein Konstruktionsfehler führte dazu, dass immer wieder Antennenspulen durchbrannten und teuere Garantiereparaturen notwendig wurden. Erst die Rundfunkgeräteserie des Jahres 1930 konnte die Qualitätsprobleme ausräumen.

Radio Vorderansicht Radio Innenansicht