Militärtechnik aus Radeberg

Z√ľnder Nach der Wiedereröffnung des Werkes 1935 als Rüstungsbetrieb wurden in geringem Umfang Fertigungsaufträge für Funkgerät für Telefunken in Radeberg ausgeführt.

1942 lief die Fertigung des hochwertigen Kurzwellenempfängers "Köln" (Bild) für die Luftwaffe an, bis Kriegsende wurden ca.3.000 Geräte ausgeliefert.

Für das Panzerfunkgerät "Boge" wurden 10.000 Sender und 15.000 Empfänger in Auftrag gegeben.

Das Radeberger Werk war zu einem wichtigen Bestandteil des auf feinmechanische, optische und elektrotechnische Erzeugnisse spezialisierten Rüstungszentrums Dresden geworden.

Für die Rakete A4 (V2) wurden der Leitstrahlempfänger Viktoria II, das Mischgerät und die elektrohydraulischen Rudermaschinen nach Radeberg vergeben.

Ab 1943 wurden Baugruppen für das Richtverbindungsgerät "Rudolf" von Telefunken gefertigt.



Bei allen diesen Themen lag die Entwicklungskompetenz außerhalb des Werkes Radeberg.